Childhood Nature Experiences and Adult Nature Connectedness
Childhood Nature Experiences and Adult Nature Connectedness

Childhood Nature Experiences and Adult Nature Connectedness

Reiseverhalten
Eigenmittelprojekt
01.02.2026
Laufend

Projektlaufzeit

02.2026-01.2027

Projektbeschreibung

Dieses Forschungsprojekt untersucht, wie Naturerfahrungen in der Kindheit die Verbundenheit zwischen Mensch und Natur, den naturbezogenen Tourismus und umweltfreundliches Verhalten in der deutschen Bevölkerung prägen. Aufbauend auf der Initiative „Nature for All“ der IUCN wird die Studie eine Online-Panelbefragung unter der erwachsenen Bevölkerung Deutschlands durchführen. Durch eine retrospektive Bewertung der Naturerfahrungen in der Kindheit in Kombination mit validierten Messungen der aktuellen Verbundenheit mit der Natur und des Verhaltens soll untersucht werden, welche Naturinteraktionen in der frühen Kindheit am stärksten das Umweltbewusstsein und naturbezogene Aktivitäten in Freizeit und Tourismus im Erwachsenenalter vorhersagen. Die Studie zielt darauf ab, verschiedene relevante Gruppen zu identifizieren, z. B. durch den Vergleich von städtischen und ländlichen Kindheitskontexten, sowie Hindernisse, die Erwachsene daran hindern, eine stärkere Verbindung zur Natur aufzubauen.

Das Projekt befasst sich mit kritischen Fragen für die Umsetzung eines transformativen Wandels in der Beziehung der Gesellschaft zur biologischen Vielfalt, indem es darauf abzielt, die grundlegenden Erfahrungen zu identifizieren, die eine lebenslange Verbindung zur Natur fördern.

Projektziele

Hauptziel des Projekts ist es, zu untersuchen, inwiefern Naturerfahrungen in der Kindheit die Naturverbundenheit, Naturbewusstsein, Naturtourismus und umweltfreundliches Verhalten im Erwachsenenalter prägen. Die Ergebnisse sollen evidenzbasierte Leitlinien für Schutzgebiets- und Destinationsmanagement, Umweltbildung und politische Entscheidungsträger*innen liefern, Angebote für Kinder und Familien zu entwickeln, um Naturbewusstsein über geeignete Naturerlebnisangebote zu stärken.

Kontakt im Deutschen Institut für Tourismusforschung