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Deutsches Institut für Tourismusforschung FH Westküste
Campus FH Westküste

Newsletter des DI Tourismusforschung Nr. 1 / 2026

16.01.2026

Direkt von der Westküste: Die vierte Ausgabe des Newsletters des Deutschen Instituts für Tourismusforschung

Mit dem Start ins neue Jahr wünschen wir Ihnen ein gesundes und erfolgreiches 2026. In dieser Ausgabe geben wir Einblicke in ein Förderprojekt auf der Zielgeraden und berichten über Neuigkeiten aus dem Institut. Gleichzeitig freuen wir uns über eine neue Veröffentlichung in unserer Working Paper Series und weisen auf ein Veranstaltungshighlight hin – save the date!
Im Sinne der guten Vorsätze zum Jahresbeginn laden wir Sie ein, in nur wenigen Minuten den Fitness-Test für Ihre Destination für die Digitalisierung zu machen! Denn wer Digitalisierung strategisch und wirkungsorientiert gestalten möchte, benötigt einen klaren Ausgangspunkt. Der Self-Check liefert genau diesen kompakt, verständlich und praxisnah. Nehmen Sie teil!

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Projekt

Erstes gemeinsames Förderprojekt von DI Tourismusforschung und ITE nahezu abgeschlossen

Wie können Campingplätze den Weg zu einer regenerativen Energieversorgung erfolgreich gestalten? Mit dieser Frage haben sich das DI Tourismusforschung, das ITE und der Bundescamping-verband in einem BMWE-geförderten Projekt befasst. Im November haben Manon Krüger und Gunther Gehlert ausgewählte Ergebnisse auf dem 10. Norddeutschen Campingtag in Lübeck vorgestellt. An der Projektbearbeitung waren zudem Christian Buchmüller und Nassipkul Dyussembekova beteiligt.

Die Status-Quo-Erhebung zeigt, dass insbesondere in der Wärmeversorgung vieler Campingplätze regenerative Energie-lösungen noch fehlen. Unter den verfügbaren Technologien zur Energieerzeugung, -speicherung und -nutzung lassen sich zahlreiche für Campingplätze sinnvolle Bausteine eines regenerativen Energiesystems identifizieren. In mehreren Fallstudien kann gezeigt werden, dass eine auf erneuerbaren Energien aufbauende Energieversorgung von Campingplätzen technisch machbar ist und wirtschaftlich tragfähig gestaltet werden kann.

Sämtliche Ergebnisse sind in einem Leitfaden für Campingplatzbetreibende zusammengefasst.
Der Leitfaden und weitere Informationen zum Projekt sind hier zu finden:

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Im Fokus

Mitgliederversammlung des DI Tourismusforschung: Prof. Dr. Bernd Eisenstein erneut zum Direktor gewählt

Im Rahmen der jährlichen Mitgliederversammlung wurde Prof. Dr. Bernd Eisenstein als Direktor des Deutschen Instituts für Tourismusforschung wiedergewählt. Wir freuen uns sehr, den erfolgreichen Weg der vergangenen Jahre gemeinsam fortsetzen zu können.

Seit der Gründung des Instituts hat unser interdisziplinäres Team aus 21 Hochschulangehörigen und fünf externen Fellows bislang über 80 wissenschaftliche Publikationen veröffentlicht. Zudem waren wir mit mehr als 120 Fachvorträgen im Austausch mit Wissenschaft und Praxis.

Mit der Wiederwahl verbinden wir den Anspruch, Bewährtes weiterzuführen und gleichzeitig neue Impulse zu setzen – für eine praxisnahe, gesellschaftlich relevante und zukunftsorientierte Tourismusforschung. Wir blicken mit Motivation und Zuversicht auf die kommenden Jahre.

Zur Newsmeldung

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Publikation

Fußballfieber, Konzertjubel und Urlaubsreisen: Einfluss von Groß- und Megaevents auf die Urlaubsreiseplanung

Groß- und Megaevents beeinflussen die Urlaubsplanung: Die neue Veröffentlichung unserer Working Paper Series zeigt, wie Sport- und Musikevents die Reiseentscheidung prägen und mit klassischen Urlaubsreisen in Konkurrenz treten können. Die Studie basiert auf einer repräsentativen Online-Befragung und ist frei zugänglich hier abrufbar: 

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... und außerdem

Save the Date: Consumer Behaviour in Tourism Symposium (CBTS) 2026

16.–18. September 2026, Heide, Deutschland


Das CBTS bringt seit 2008 Forschende und Praktiker*innen zusammen, um sich über innovative Forschungsrichtungen und praktische Anwendungen im Bereich des Verbraucherverhaltens im Tourismus auszutauschen.

2026 findet das CBTS erstmals am Deutschen Institut für Tourismusforschung der Fachhochschule Westküste statt. Leitthema:
"From Consumption to Contribution: Social Dimensions of Tourist Behaviour”. Im Fokus stehen soziale Nachhaltigkeit und verantwortungsvolles touristisches Verhalten. Außerdem wird es einen Open Track für weitere aktuelle Forschungsarbeiten geben.

Call for Papers: Anfang 2026
Kontakt: cbts2026@fh-westkueste.de

Wir freuen uns auf den Austausch an der deutschen Nordseeküste! 

Zur Veranstaltung

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Interview mit...

Anna Cölsch
Amtierende Pfälzische Weinkönigin

Was sind deine Aufgaben als Pfälzische Weinkönigin?

Pfälzische Weinkönigin zu sein bedeutet, den Pfälzer Weinbau und die touristische Region Pfalz nach außen zu repräsentieren. Dazu gehören ca. 200 Termine im Jahr wie Fachveranstaltungen, Weinproben, Messen, Diskussionsrunden, Weinfeste sowie Social-Media-Arbeit auf dem @pfaelzische.weinhoheiten Account. Die Wahl zur Pfälzischen Weinkönigin findet jährlich im Rahmen des Deutschen Weinlesefestes statt und setzt neben Fachwissen auch Ausstrahlung, Kommunikationsstärke und Enthusiasmus für die Region voraus. Durch Schulungen in den Bereichen Wein, Sprachen, Medien und Auftritt werden wir gezielt auf diese Aufgaben vorbereitet. Mir ist es wichtig, Tradition und Moderne zu verbinden und zu zeigen, wie vielseitig und zukunftsfähig die Pfalz als Wein- und Tourismusregion ist. Für mich persönlich bedeutet dieses Jahr eine unheimlich große Menge an einmaligen Erfahrungen, für die ich unbeschreiblich dankbar bin.

Welche Entwicklungen beobachtest du aktuell in der Weinbranche?

Die Weinbranche steht aktuell vor großen Herausforderungen: ein global sinkender Konsum, Überproduktion und veränderte Trinkgewohnheiten. Gleichzeitig ist sie jedoch stark im Wandel und sehr innovativ. Besonders prägend sind das wachsende Umwelt- und Gesundheitsbewusstsein sowie ein Fokus auf traditionelle Produktionsweisen wie biologischer Anbau, spontan vergorene Weine oder auch biodynamische Bewirtschaftung. Auch alkoholarme und alkoholfreie Weine gewinnen an Bedeutung. Junge Generationen bringen neue Ideen in die Betriebe, experimentieren stärker und verbinden Innovation mit traditionellen Methoden. Insgesamt entwickelt sich der deutsche Weinbau qualitativ sehr positiv. Weinbau ist spannend, Weinbau ist dynamisch und aktiv im Wandel. Aber vor allem ist Weinbau auch moderner Genuss, der nicht kompliziert sein muss.

Welche Erwartungen hast du an den Tourismus in der Pfalz in 2026?

Auch abseits des Weinbaus hat unser Anbaugebiet touristisch vieles zu bieten. Ich wünsche mir für den Tourismus in der Pfalz 2026 ein weiteres Wachstum, besonders im Bereich Natur- und Erlebnistourismus. Neben dem Weinbau werden Angebote wie der Pfälzer Wald als größtes zusammenhängendes Waldgebiet Deutschlands, Naturerlebnisse in der Westpfalz, Draisinenfahrten und Mitmach-Museen stärker nachgefragt. Gerade dieser Erlebnistourismus bietet großes Potenzial für einen nachhaltigen und zukunftsfähigen Tourismus in der Region.

Welches Potenzial siehst du für die Pfalz in der Verknüpfung von Wein und Tourismus?

Weinbau und Tourismus sind wohl in keinem Bundesland so eng miteinander verbunden wie in Rheinland-Pfalz. Beides ist co-abhängig voneinander. 
Ich wünsche mir, dass der pfälzische Tourismus in der Kommunikation nach außen noch mehr mit Weinerlebnissen verknüpft wird, um den persönlichen Kontakt zwischen Touristen und unseren Winzerinnen und Winzern zu fördern. Die Pfälzer sind ein offenes, direktes, ehrliches, lustiges und sehr eigenes Völkchen. Und genauso sind auch unsere Weine: ehrlich, charaktervoll und spannend!
Dieser direkte Kontakt ist in einer emotionsgetragenen Branche wie dieser unbeschreiblich wichtig. Sei es auf Endverbrauchermessen wie „Wein am Dom“ oder einfach auf einem unserer Pfälzer Wein- und Hoffeste – hier können Produzent und Konsument voneinander lernen.

Welche konkreten Projekte oder Vorhaben möchtest du im Jahr 2026 in deiner Rolle als Pfälzische Weinkönigin umsetzen?

Neben den festen Terminen des Amtes möchte ich vor allem die Kommunikation rund um Wein weiter öffnen und vereinfachen. Über Social Media, Wissensformate und Aktionen soll Wein nahbar, verständlich und unkompliziert vermittelt werden – insbesondere für junge Menschen. Wein soll als Genussmoment verstanden werden, bei dem Herkunft, Handwerk und Regionalität im Mittelpunkt stehen. Deutschen Wein trinken, regionale Weine kaufen, regionale Menschen kennenlernen.

Kontakt

Fachhochschule Westküste
Deutsches Institut für Tourismusforschung

Fritz-Thiedemann-Ring 20
25746 Heide

Tel.: +49 481 8555-566
E-Mail: info@di-tourismusforschung.de

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